Go Westbar – Life is peaceful there!

Dass die Pet Shop Boys schon mal zu Gast waren in der Westbar in Frankfurt, wäre gar nicht so weit hergeholt. Die Struktur ihrer Musik passt zur Klarheit des Konzeptes dieser Location im Frankfurter Westend. Modernes, eher puristisches Design verleihen der Westbar eine Zeitlosigkeit, die uns als Gast jederzeit gerne wiederkommen lässt – so wie Hits der Pet Shop Boys sich auch nach Jahrzehnten noch frischer anhören als manch hipper Musikmodetrend.

Viel fehlt nicht mehr, dass es die Westbar ein Jahrzehnt lang gibt. Am 15.12.2005 eröffnete Volker Hochhuth, seit 2011 alleiniger Inhaber, die Bar mit Unterstützung von drei Partnern. Nach dem Berufsstart als Hotelfachwirt im Schloßhotel Kronberg wusste Volker früh, dass sein eigener Weg ein größtmögliches eigenständiges Umfeld verlangte. Die Zwischenstation im Frankfurter Operncafe war ein weiterer Mosaikstein, der zur Konzipierung und Eröffnung der Westbar als logischen nächsten Schritt führte.

In der Tat unterscheidet sich die Westbar von den umliegenden Westend-Gastronomien. Konzipiert als reine Bar liegt der Schwerpunkt auf einer vielfältigen Getränkekarte. Eine große Auswahl von deutschen Weißweinen wird ergänzt durch internationale Produkte, die rund um den Globus hergestellt werden. Aus der vielseitigen Cocktailkarte hebt sich die Variantenvielfalt an Gins ab – Eine Karte deutlich über Standard.

Die kleine aber feine Speisenauswahl untermauert das eigentliche Ziel, die Westbar anzusteuern: Hier triffst Du Dich mit Freunden auf einen Drink zum Reden und Philosophieren. Und das über alle Altersklassen und Jahreszeiten hinweg. Im Sommer wird die Bar zudem durch 60 Außenplätze mit eigener Sommerterrasse ergänzt.
Vielleicht kommst Du auch mit Edwin ins Gespräch, der als Gast der ersten Stunde schon fast zum Inventar gehört und den einzigen, gekennzeichneten Stammplatz vorne links an der Theke hat. Oder Du mietest einen Bereich der Westbar für Dein eigenes Event. Durch die Form lassen sich kleine Einheiten vom Regelbetrieb separieren, ohne dass der Bar-Charakter verloren geht.

Volker selbst ist 7 Tage in der Woche präsent unterstützt durch ein Team von Barkeepern und Servicekräften. Und er ist stolz auf seine Westbar. Denn so ganz kaufe ich ihm sein Understatement nicht ab, wenn er völlig bescheiden berichtet, dass er im Focus Nr. 41 vom 06.10.2014 als eine der drei besten Weinbars in Frankfurt benannt wird.

Die Westbar findet Ihr hier:

Myliusstraße 48
60323 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Mo.-Sa.: 16.00 – 01.00 Uhr
So.: 11.00 – 01.00 Uhr

People-Fotos: Marc Contaxtonikon
Fotos der Westbar: Claus Setzer
Text: Markus Kreuter

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myboshi – gestrickt und gehäkelt

Was machen zwei Jungs, die in Japan auf einem Austauschprogramm für Skilehrer sind und sich abends aufgrund mangelnder Nachtaktivitäten langweilen? Das absolut Nächstliegende: sie häkeln 😉 In der Tat war das der Beginn der myboshi Geschichte.

Als den beiden Häklern Thomas Jaenisch und Felix Rohland ihre ersten bunten Boshi (japanisch für Mütze) in Tokio spontan von  begeisterten Australiern abgekauft wurden, überlegten sie sich, ob daraus nicht eine Geschäftsidee zu häkeln sei. Dass dem so war, beweist die Tatsache, dass Thomas und Felix inzwischen von bis zu 30 Handarbeits-begeisterten oberfränkischen Häkelomis unterstützt werden. Wer nicht selber zur Nadel greifen aber dennoch eine coole Boshi haben möchte, kann sich diese im Mützenkonfigurator zusammenstellen und erhält sie von eben diesen Omis gehäkelt nach 7-21 Tagen direkt nach Hause.

Für alle, die sich gerne selber handarbeitend betätigen möchten, haben Thomas und Felix inzwischen mehrere Bücher mit Häkelanleitungen geschrieben und sind mit weit über einer Million verkaufter Bücher mehrfache Bestsellerautoren! Wir finden myboshi einfach super und stellen euch hier unsere Styling-Tipps vor, mit denen ihr eure Boshis und Häkel-Accessoires richtig gut in Szene setzen könnt.

Häkel Style

Mützen und Schals sind längst vom puren Hals- und Kopfwärmer zum modischen Accessoire aufgestiegen und können durchaus zu den verschiedensten Outfits getragen werden.

Da die myboshi-Modelle in der Regel recht farbenfroh sind, empfehlen wir, sie entweder mit neutralen Farben zu kombinieren oder zusätzlich noch eine Farbe zu wählen, die mit den Accessoires harmoniert.

Mütze Aro und Strickschal Miami passen durch ihre Farbgebung toll zu blonden Haaren. Damit das Outfit nicht zu bunt wird, haben wir uns für neutrale Farben entschieden. Das Schöne an dem beigen Mantel ist, dass das Futter die Töne der Mütze aufgreift. Dazu eine schwarze Skinny Jeans und Boots – fertig ist der lässige Winter-Look.

Edel wirkt die Kombination des bunten Loops mit dem schön taillierten schwarz/anthrazit-farbenen Mantel. Die Farben des Loops werden durch das Schwarz noch verstärkt. Auch hier passen eine schwarze Skinny Jeans oder eine enge Stoffhose toll dazu. Die Boots tauschen wir gegen schlichte Pumps aus.

Wie wandelbar die myboshi-Teile sind, zeigt der wunderbar lange und kuschelige Schal Futtsu einen harmonischen und lässigen Look gibt die Kombination mit der taupe/braune Jacke. Optische Spannung, die gleichzeitig harmonisch ist, erreicht Ihr durch die Kombination von Farben, die nah beieinander liegen, wie hier ein gelbes Cord-Jackett mit dem grünen Schal oder die blaue Jacke mit der pink-weißen Mütze Hekinan.

mybhoshi zum selber häkeln

Wie oben bereits erwähnt, bekommt ihr bei myboshi nicht nur fantastische Häkel-Accessoires, sondern findet auf www.myboshi.net jede Menge Inspiration für eigene DIY-Häkelkreationen. myboshi hat sich nämlich schon früh in der Unternehmensgeschichte dazu entschlossen, als Ideengeber das Wissen und Häkel-Knowhow weiterzureichen und eine stetig wachsende Handarbeits-Community aufzubauen. Somit findet ihr auf der Website und in den Büchern unzählige Anleitungen zum Erlernen und Perfektionieren der Häkelkunst und zum Häkeln eigener Mützen, Schals, Taschen und vielem mehr. Außerdem erhaltet ihr über myboshi von der Nadel bis zur Wolle alle nötigen Zutaten für eure eigenen Kreationen. Wir geben euch eine Kostprobe und stellen euch nachfolgend eine einfache Anleitung für eine schicke Mütze zur Verfügung. Viel Spaß beim Ausprobieren und Austoben!

Ichikawa Anleitung

Euch gefällt eines der vorgestellten Modelle? Dann legt doch gleich mal los. Im myboshi Shop findet Ihr das nötige Material:
Mütze Inuyama
Mütze Akishima
Mütze ShikiStrickschal Miami
Ansonsten findet Ihr auch alle Anleitungen im myboshi Streetstyle-Buch.

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WEIHNACHTSGESCHENKE, DIE IHN GLÜCKLICH MACHEN

Liebe Damen, ich verrat’ euch mal ein Geheimnis: Wir Männer wissen es! Die Mehrheit unter euch macht uns Geschenke, die SIE gern an ihm sieht oder von denen SIE glaubt, dass sie gut für ihn sind. Nicht, was ER sich wünscht. Denn Frau weiß ja eh besser was gut für MANN ist 

Und so wiederholt sich seit Generationen das gleiche Schauspiel am Heiligabend: Unterm Weihnachtsbaum liegen Pullover, Jacken, Strümpfe, After Shaves…alles nach gutem weiblichen Geschmack ausgesucht. Und die Kerle? Die Mehrheit mimt brav den Freudigen (später beim Bierchen mit den Kumpels ist ja noch Zeit darüber zu lachen), und schenkt IHR lauter Sachen mit denen er nichts anfangen kann: Kosmetik, Schmuck, Klamotten…

Aber womit macht frau Mann eine Freude? Nun ein Klassiker der eigentlich immer geht: das Schweizer Offiziersmesser von Victorinox. Denn jeder Junge hat schon mal – meist von seinem Vater oder Opa – den Satz gehört: „Ein gescheiter Bub hat immer ein Taschenmesser dabei!“ Psycholgisches Geschick beweist die Frau von Welt bei der Auswahl, denn die Variationen sind mannigfaltig: Vom dicken Bricket, bis zum schmalen Messerchen gibt es alle Größen. Und nochwas meine Damen: Damit kann Mann auch Frauenwünsche erfüllen, beispielsweise das Öffnen einer Weinflasche beim Picknick im Freien oder vorm Kamin. Das gute daran ist, dass sie damit echten Weitblick bei der Beziehung beweisen: denn auf das Messer gibt es lebenslange Garantie.

Liebe Frauen, ihr wisst doch, wir Männer bleiben große Jungs. Wenn wir also als Kind gern mit Autos spielten, dann tun wir das heute auch noch. Nur dass heute selbige eben größer sind und reale Motorgeräusche machen. Ein paar Stunden in einem chicen Sportwagen oder Oldtimer (z.B. von Automobile Meilensteine) zaubern in nahezu jedes Männergesicht ein Dauergrinsen. Er kann euch ja damit auch zum Picknick fahren.

Euer Kerl ist Individualist und viel unterwegs? Dann sind die Koffer von GasCase sicher was für ihn. Die früheren Benzinkanister hat der Designer Ivor Puch zu Rollkoffern recycelt. Da laufen wir Herren der Schöpfung mit unserer besseren Hälfte gern auch im Partnerlook über den Bahnhof oder Flughafen.

Wohl den Damen, deren Mann einen Hund als Freund hat. Denn hier einfach ein passendes Hundespielzeug besorgen und damit gleich zwei Herzen glücklich machen. Gut eigenen sich beispielsweise geknotetet Spieltaue (gibt’s in verschiedenen Größen, je nach Hund). Das gute daran, man kann sie werfen oder auch damit Zerrspiele machen und nebenbei putzt sich der Hund damit die Zähne.

Und statt ihm einen Gutschein für Wellness bei ihrer Kosmetikerin des Vertrauens zu schenken, wie wäre es mit einem Besuch im Hamam-Bad?

Mit solchen Geschenken auf dem Gabentisch hat man(n) sicher nicht das Gefühl, dass die Damen eigentlich sich selbst beschenken, obwohl sein Name auf dem Päckchen steht.

Fotos: Marc Contaxtonikon, Fashionary, Antje Hachmann

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DIE WINEBANK – IN VINO VERITAS

Mit Wein und Bank kann jeder etwas anfangen – was aber ist eine wineBANK? Kurz gesagt, es ist DIE Lösung für alle, die von einem Weinkeller träumen, ihn aber in den eigenen vier Wänden nicht realisieren können. Und nicht nur das, sie bietet auch noch ein einmaliges Ambiente, um den ein oder anderen guten Tropfen in einem sehr repräsentativen Umfeld zu genießen!

Die bereits 2003 durch Christian Ress – Mitinhaber des Weinguts Balthasar Ress – gedanklich erfundene, weiterentwickelte und schließlich 2009 ins Leben gerufene wineBANK würde in dem beschaulichen Weindörfchen Hattenheim eher keiner vermuten. Umso mehr entpuppt sich der Besuch als echter Geheimtipp.

Tritt man durch den schon von außen stylish anmutenden Eingang und folgt den Treppen nach unten, eröffnet sich dem Besucher ein historisches, perfekt renoviertes Weinkellergewölbe, das in verschiedene Bereiche unterteilt und mit Lichtakzenten stimmungsvoll beleuchtet ist.

Vergitterte Stahlschränke dienen als Weinfächer, in denen Weinliebhaber ihre Schätze unter optimalen Bedingungen, wie konstanten 16 Grad und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit lagern können. Zum Genuss derselben lädt die voll ausgestattete und ebenfalls beleuchtete Verkostungstheke ein.

Sogenannter wineBANKER kann werden, wer sich eines der 223 Weinfächer unterschiedlicher Größe oder einen der begehbaren Weinkeller mietet. Was einfach klingt, erweist sich in der Praxis oft als längeres Projekt, denn die Fächer sind überaus begehrt. Wer es schafft, ein freies Fach zu ergattern, erhält auch jederzeit Zugang zur wineBANK und kann eigene Gäste dorthin einladen. Zudem können exklusiv für wineBANKER organisierte Events besucht werden. Hier sei insbesondere der wineBANKERs Table erwähnt. Dieses monatlich stattfindende Event steht jedes Mal unter einem anderen Motto – und dabei lässt sich Christian Ress wirklich etwas einfallen. Sei es ein nationaler Winzer, der seine Weine vorstellt, ein Besuch von Marco Zanetti, dem WinePunk, der einen auf eine Weinreise durch Südafrika mitnimmt, ein Interview zwischen Dirk Würz – dem wahrscheinlich lustigsten Kellermeister – und Musikproduzent Christian Geller oder eine Schokoladen-Wein Probe, die einem vollkommen neue Geschmackserlebnisse nahe bringt.

Wer schon jetzt große Lust auf ein solches Event, aber kein eigenes Weinfach hat, dem sei beste Kontaktpflege zu einem wineBANKer empfohlen. Auch zu  den wineBANKers Tables können Gäste mitgebracht werden.

Für alle die, denen ein Ausflug ins schöne Rheingau am Ende aber doch zu weit ist gibt es eine gute Nachricht: Christian Ress plant, die wineBANK auch in andere Regionen Deutschlands zu bringen. Die erste im Franchisewege betriebene weitere Niederlassung wird in Mainz eröffnet. Zu allen anderen Dependenzen wollte sich Christian Ress noch nicht äußern, da diverse Vertragsverhandlungen zwar weit fortgeschritten, aber eben noch nicht abgeschlossen seien. Wer also Zugriff auf entsprechende Immobilien hat oder einfach nur darauf hofft, dass die wineBANK zukünftig auch in der eigenen Umgebung eröffnet, der sollte sich direkt an das Team der wineBANK wenden oder zumindest deren Newsletter aufmerksam verfolgen.

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ARTE DOLCE – DIE SÜSSE KUNS

Arte Dolce, die süße Kunst. So heißt das moderne aber zugleich romantisch eingerichtete Eiscafe von Maria und Kumar Maniam. Die Farben sind in hellem beige, creme und dezentem braun gehalten. Sobald man das italienische Eiscafe betritt, erwartet einen die breite und aufleuchtende Eistheke, allein wegen dieses bunten Farbenspiels der verschiedenen Eissorten ist es einen Besuch wert.

Zurzeit herrscht im Arte Dolce sinnliche Weihnachtsstimmung mit der von Maria liebevoll zusammengestellten Weihnachtsdekoration. Jedes kleinste Detail wird von beiden persönlich ausgesucht und eingerichtet.

So und nun kommen wir zu den unvergleichbaren Eisspezialitäten, die Kumar liebevoll und kreativ alle selbst herstellt. Gelatiere Kumar ist sehr experimentierfreudig und bietet neben den Eisklassikern Vanille und Schokolade, „Geschmacksexplosionen“ wie Lavendel-Honig, Milchreis-Kardamon oder eine fruchtig-scharfe Blutorange-Ingwer-Mischung an.Im Winter ergänzen die sehr beliebten, hausgemachten Crepes, Waffeln und Paninis das Sortiment, bevor sich die Kumars ab Februar ganz dem Eisgenuss widmen.

Es ist kein ungewöhnliches Bild, dass Kunden Schlange stehen, sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen Karlsruhes Straßen aufwärmen. Kein Wunder, bei diesen farbenfrohen Eisbechern. Verfeinert werden diese durch Liköre, selbst gemachte Fruchtsaucen, superknusprige Waffeln und diverse Leckereien aus Kumars „Wundertheke“. Das Eis ist frei von Farbstoffen, pflanzliche Fetten, künstliche Aromen und Fettglasuren. 

Den Kunden ist kein Weg zu weit. Einige Besucher pilgern sogar von außerhalb, um Eisköstlichkeiten, hausgemachte Crepes ,Waffeln oder herzhafte italienische Panini im Cafe Arte Dolce zu genießen. Viele kommen auch nicht nur wegen der leckeren Eissorten, sondern wegen dem unheimlich liebevollen Service. Es ist Maria, das “Herz des Cafes”. Egal wie voll oder belebt das Eiscafe ist, Maria nimmt sich immer Zeit für ihre Kunden.

Es ist die Mischung aus wunderbaren Geschmackserlebnissen, Gastfreundlichkeit und Kreativität, die das Arte Dolce so einzigartig macht.

Arte Dolce Gelateria
Kaiserallee 51
76133 Karlsruhe
T  0721 66982000

Fotos: Sandra Al-Akkad

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MOTORSHOW ESSEN – GIB GUMMI!

Betörend scharf der Geruch des Benzins, eine Prise Gummi schwingt aufdringlich mit, der brummende Motor ist auch durch den Helm deutlich zu hören und dann diese orgiastischen Vibrationen im Zwerchfell…und ab geht der Drift! Wie Dennis Köhler, einer von Deutschlands jüngsten Drift-Fahrern, über den Asphalt rutscht ist eine Kunst! Und zwar eine, die Mega-Laune macht! Das Heck bricht aus, die Reifen quietschen, das Gummi raucht…Gib Gas ich will Spaß!

Neben bekannten Drift-Fahrern wie sie bei Drift United auftreten oder die Hountondji Driftbrothers bietet die Motorshow Essen alles was Autojunkies begehren. Naja, bis auf eine Kleinigkeit: Hundetaugliche Autos suchte ich da echt wie die Nadel im Motorblock. Ansonsten war aber alles da: Sportwagen, Oldtimer, Hot Rods, Ersatzteile oder andere Devotionalien für den Motor-Altar eines jeden Schraubers und Autonarren.

Einiges, woran Automobilistas nicht sofort (in manchen Situationen auch nicht gern) denken, war in Essen vertreten: So auch die Polizei nebst getuntem Fahrzeug mit Flügeltüren und und und… Stärker motorisiert waren aber die Jungs von der Bundeswehr, die gleich mit Panzer und einem Jet-Cockpit kamen. Ob sie deswegen auch mehr lächelten und cooler drauf waren, bleibt aber nur eine Spekulation.

So manches erweckte auch das Interesse beider Geschlechter. So beispielsweise die GasCases des Designers Ivor Puch: alte Benzinkanister werden als Rollkoffer recycelt. Demnächst sind Brillen aus alten Skateboards geplant. Fashionary durfte die ersten Prototypen auf der Motorshow Essen testen und ich kann euch sagen, sie sind nicht nur überraschend leicht, sondern auch extrem bequem auf der Nase.

Und nur für diejenigen, die noch Vorurteile haben: Die Damenwelt ist längst nicht mehr nur schmückendes Beiwerk der Autos, sie gehören selber zu den leidenschaftlichen PS-Liebhabern…einige scherzen: „Nicht zuletzt wegen der PS-Vibrationen…“

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VILLA KENNEDY – FAMILIÄRER LUXUS

Die Kombination aus dem hohen Komfort einer internationalen Luxushotelkette mit individuellem und familiärem Ambiente sowie eine verkehrsgünstige Stadtlage gepaart mit absoluter Ruhe ist das, was die Villa Kennedy besonders auszeichnet und von anderen Frankfurter Top-Adressen abgrenzt. Da ich selber viele Jahre meines Lebens mehr oder weniger in Hotels gelebt habe, ist es unter anderem genau das, was mir an der Villa Kennedy so gut gefällt…. sie ist eben nicht nur ein weiteres Business-Hotel sondern strahlt eine Eleganz und Wärme aus, die in vergleichbaren Häusern oft fehlt, ohne den erforderlichen Business-Komfort vermissen zu lassen

Betritt man den historischen Teil des ehemaligen Sitzes der Familie Beit von Speyer durch den Haupteingang spürt man in dem imposanten Fachwerk-Treppenhaus fast den Hauch der Geschichte. Allerdings sollte man sich nicht von dem Namen des Hauses und den Bildern im historischen Teil in die Irre leiten lassen: Kennedy selber war nie hier, auch wenn er sich bestimmt wohl gefühlt hätte.

Die Namensgebung bezieht sich vielmehr auf die Kennedyallee, an der die Villa liegt und die im Jahre 1963 aufgrund des Besuches des damaligen amerikanischen Präsidenten umbenannt wurde.

Sehr geschickt und elegant geht der historische Teil dann in den neuen Anbau der Villa über, in dem weitere Zimmer, Restaurants, die Bar und das Spa untergebracht sind, die definitiv alle zum Verweilen einladen.

Der Look & Feel der Villa Kennedy trägt die Handschrift von Olga Polizzi. Die Schwester von Sir Rocco Forte, dem Eigentümer der insgesamt zehn Rocco-Forte Hotels – zu denen auch die Villa Kennedy gehört – zeichnet für die Einrichtung aller Häuser verantwortlich. So ist zwar jedes einzigartig, hat aber einen unverkennbaren Stil, der sowohl dem Geist des jeweiligen Gebäudes als auch der Stadt Rechnung trägt. Neben diesem rein optischen Standard ist auch Service bei Rocco Forte groß geschrieben. Allerdings werden alle Angestellten dazu angehalten, dass jeder auch seine persönlichen Art und Weise mit einbringt. Der Anspruch ist klar: exquisiter Standard und dennoch authentisch individuell und eben nicht aufgesetzt künstlich. Das stellt auch der 68 jährige, sehr agile, Sir Rocco (aktiver Teilnehmer an den Iron Man Wettkämpfen…. das schaffen die meisten in wesentlich jüngerem Alter nicht…) persönlich sicher, denn er ist kein Regent aus der Ferne sondern besucht seine Hotels regelmäßig.

Diese Kombination schätzen auch viele Prominente und Geschäftsreisende. So kann es also durchaus sein, dass man im Sommer bei schönem Wetter und einer Tasse Tee im Innenhof auf Bruce Willis, Heidi Klum oder die National-Elf trifft, die das fast Toskana-Gleiche Gefühl und die Ruhe gefühlt abseits des städtischen Trubels genießen.

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Zigarren – Viel Rauch um nichts? Oder Weg zum Genuss?

Es ist eine Begegnung mit mir selber. Diese halbe bis ganze Stunde nur für mich. Allenfalls die Hunde sind dabei. Ob vor dem Fernseher oder noch lieber an der frischen Luft: Ja ich gebe es zu, ich genieße mein Rendezvous mit meiner Zigarre – am liebsten in Ruhe. Nur ab und an teile ich diesen Genuss auch mit menschlichen Freunden, aber nur sehr guten…ihr wisst schon, die, mit denen man(n) auch Schweigen kann, wo man(n) sich mit bruchstückhaften Sätzen kaum verständlich gebrummt versteht…:)

Wie anders ist dagegen doch eine Zigarette…im Vergleich nahezu ein Quickie…sie dient nur der Befriedigung der Sucht. Aber die Zigarre dient der Lust. Was für ein Glück hatte ich doch, dass mich jemand an das Thema ranführte, der sich bereits auskannt. So machte ich nicht den häufigen Fehler, mit einer zu starken Zigarre zu starten. „Viele haben schon von der kubanischen Cohiba gehört und fangen mit ihr an“, wusste Margret Schmitz von Linzbach bei meinem ersten Besuch zu berichten. Sie muss es wissen, als eine der letzten Pfeifenmacher Deutschlands ist sie eine absolute Expertin, ebenso wie ihr Sohn Werner, der als erster deutscher Händler in der Dominikanischen Republik ein Zigarren-Volontariat absolviert hat und nun das seit 1902 bestehende Geschäft leitet. Allerdings ist die Cohiba vielen zu stark, selbst langjährigen Zigarrenrauchern. Einige sehen sie gar kritisch und meinen, sie sei nur deswegen so teuer, weil der Ausschuss bei der Produktion ebenfalls recht hoch sei.

Andere Länder, anderer Tabak

Als Faustregel, oder besser gesagt als Leitplanke gilt: kubanische Zigarren gehören zu den kräftigeren. Für Anfänger eigenen sich eher mildere Tabaksorten, wie sie üblicherweise aus der Dominikanischen Republik kommen: so wie beispielsweise eine Santa Damiana. Bei ihr brennen die Backen auch nicht so wie bei einer Cohiba, mir war sie damals, als ich anfing, sogar zu sanft.

Daher entdeckte ich schnell südamerikanische Zigarren für mich. Sie liegen vom Stärkegrad normalerweise zwischen denen aus der Dominikanischen Republik und denen aus Kuba (Ausnahmen bestätigen immer die Regel). Lange Zeit war die Dunhill aus Honduras mein „normaler“ Favorit (Normal heißt hier: nicht für außergewöhnliche Augenblicke, zu denen man sich was ganz besonderes gönnt, also gut genug für Weihnachten usw. aber für einmalige Ereignisse nehm ich gern was anderes). Daher war ich auch recht verzweifelt, nun wo ich doch auf den Geschmack gekommen bin, zahlreiche Zigarren versucht hatte, um endlich meine zu finden, als Dunhill sie vom Markt nahm. Doch im Rückblick war das gut, denn so lernte ich die Libertad kennen…und noch mehr lieben. Leider wird auch sie nicht mehr hergestellt…aber eine habe ich noch, die verwahr ich mir für einen besonderen Augenblick (übrigens: auch Zigarren können reifen ähnlich wie Wein , wenn sie gut gelagert werden, in einem so genannten Humidor).

Genuss mit Format

Doch mit der Auswahl der richtigen Zigarre ist es noch längst nicht getan. Das richtige Format muss ja noch gefunden werden. Für Anfänger eignet sich eigentlich am ehesten das Corona-Format oder eventuell eine Nummer kleiner, die Petit Corona. Später kann man immer noch zur Robusto, Londsdale oder Churchill greifen (auch wenn ich sicher bin, dass die meisten wieder zum Corona-Format zurückkehren werden). Ich würde einem Anfänger auch empfehlen die Corona-Zigarre in mindesten 2 Phasen zu rauchen, sie also ruhig mal zwischendurch ausgehen zu lassen. Nicht nur aus Respekt vor der Zigarre sollte man sich Zeit lassen, auch für sich selber…den Rauch in der Luft und in den Gedanken ruhig mal kreisen und sacken lassen.

Der Genussweg

Viele meinen, es müsste ja ein Whiskey zur Zigarre getrunken werden. Weit gefehlt, der würde den Geschmack verfälschen, ebenso wie umgekehrt. Daher trinken wahre Kenner am liebsten Wasser, um so die Zigarre unverfälscht genießen zu können, damit auch nichts anderes als ihr Rauch die Geschmacksknospen berührt. „Aber die ganz großen Kenner“, erzählte mir mal Margret Schmitz bei einem meiner Besuche bei Linzbach, die Deutschlands ersten begehbaren Humidor beherbergen, „pfeifen auf solche Regeln und genießen sie so wie sie selber es am meisten mögen…schließlich haben sie ja genügend Kombinationen ausprobiert und letztlich geht es um den Genuss“. Da beichtete ich ihr, dass ich meine Zigarren am liebsten mit einer Cola kombiniere oder auch mal bei einem Bier. Da lächelte sie mich verständnisvoll an und sagte nur: „Sie sind auf jeden Fall auf dem richtigen Weg solange sie den Genuss nicht aus den Augen verlieren.“

Eigentlich gibt es nur eine Todsünde: Auch wenn Hollywood und zahlreiche Western es anders zeigen, benutzt niemals nie, auch nicht nach dem nächsten Urknall ein Zippo zum anzünden!

PS: Fachhändler wie Linzbach in Düsseldorf oder die Tabak Lounge in Frankfurt organisieren immer mal Zigarrenabende. Hier kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen, neue Zigarren ausprobieren…und gemeinsam den edlen Dunst genießen.

Coverfoto: Antje Hachmann
Fotos im Text: Mimostyle

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OSTERSTIMMUNG FÜR ZU HAUSE

Das Osterfest steht vor der Tür! Ich habe mich schon lang darauf gefreut, ein wenig Osterfeeling in meine Wohnung zu bringen. Ein paar Eier hier und dort, das ist allerdings nicht alles! Ostern verbinde ich immer mit dem Frühling und daher auch mit frischen Farben und wunderschönen Blumen. Die Fenster werden geöffnet, sodass der Wind mit dem Frühlingsduft den Raum füllen kann. Wunderschön! Einen Willkommenskranz an der Eingangstür finde ich immer besonders schön. Vor allem ist dieser super einfach zu kreieren. Alles was man dafür benötigt, sind ausgepustete Eier, eine Klebepistole, den Kranz und ein paar Dekomaterialien. Total simpel also.

Ein Oster-Eyecatcher bildet zudem ein typischer Osterglockenstrauß. Schlicht auf den Tisch gestellt und schon hat man einen kleinen Farbklecks. Mithilfe der Serviettentechnik kann man auch die Blumenvase österlich gestalten. Nimmt hierzu einfach nur eine thematisch passende Serviette und bringt diese mit den jeweiligen Lacken an. Mein ganz besonderer Ostergruß spiegelt sich in den bemalten Eiern wieder, welche ich in kleinen Dekokörbchen an ausgewählten Stellen drapiert habe.

Ihr habt ein wenig mehr Zeit? Dann nehmt euch ein scharfes Messer und kratzt Muster in die Eier! Diese Technik hat bereits mein Großvater verwendet und es ist wirklich unglaublich was man mit einem normalen Messer für Kunstwerke erschaffen kann. Versucht´s einfach und ein schönes Osterfest!

Coverfoto: © drubig-photo – Fotolia.com

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PHOTO-COACHING BEI LAURA HELENA PHOTOGRAPHY

Ab und an hilft es, neue Impulse zu setzen. Daher habe ich letzte Woche ein individuelles Photo-Coaching bei der Photo- und Photoshop-Künstlerin Laura Helena Photography besucht. Ihre romantischen Bilder begeistern mich seit langem. Daher wollte ich lernen, wie man diese Effekte umsetzen kann.

Das Wetter meinte es gut mit mir und so begrüßte mich strahlender Sonnenschein. Nach einer kurzen Einführung, Auswahl des Outfits und Make-Up für unser Model Sarah ging es in den Schloßpark in Schwetzingen. Laura Helena, die den Park wie ihre Westentasche kennt, suchte als ersten Ort einen kleinen, versteckten Pavillon aus. Dort konnten wir uns in Ruhe “warm” photographieren. Nach einer “einfachen” Szene im Sitzen ging es an den Sport für Photographen und Model. Einmal mehr bestätigte sich meine Erkenntnis, dass die besten Bilder genau dann entstehen, wenn es für beide maximal unbequem ist… oder was meint Ihr bei dem Ergebnis?

m Anschluss ging es Open Air vor der Moschee weiter. Glücklicher Weise konnten wir einen der Parkwärter davon überzeugen, dass wir nichts unzüchtiges vorhaben und so noch ein paar schöne Blüten-Bilder machen.

Nach einer Stärkung ging es an die Bearbeitung und ich war einmal mehr fasziniert, welche Möglichkeiten es in Photoshop gibt, von denen ich einige definitiv noch nicht kannte und inzwischen gerne anwende. Auch wenn der malerische Bildstil von Laura Helena sicher nicht zu allen unserer Fotos passt, war es eine tolle Erfahrung und hat sicher Einfluss auf das, was bildlich noch kommen wird… zumindest mein 50mm Festbrennweiten-Objektiv wird zum Dauerbegleiter werden 

Danke an Laura Helena und Sarah für einen tollen und lehrreichen Tag!

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